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MIPTV 2020 – Erste Entscheidungen stehen nun fest

Während der MIPTV 2019 kündigte Reed MIDEM an, dass sie einige strategische Änderungen an der MIPTV vornehmen werden. Die Vision für die MIPTV 2020 ist es, eine neu konzipierte MIPTV zu lancieren, die sowohl für Aussteller als auch für Besucher ein attraktives Erlebnis bietet.

 

Die MIPTV 2020 wird ein neues Programm für Einkäufer, einen neuen, für jedes Publikum optimierten Zeitplan sowie eine neu gestaltete Ausstellungsfläche mit einem von der MIPCOM unabhängigen Grundriss präsentieren.

 

Die MIPTV 2020 wird in ein neues Ausstellungslayout mit komplett dekorierten, schlüsselfertigen Standpaketen für Aussteller investieren, das eine Auswahl neuer Designkonzepte und -größen bietet. Das Ziel ist es, flexiblere und erschwinglichere Lösungen für alle zu finden.

 

Das bedeutet für Aussteller:

 

- Die MIPTV-Ausstellung wird ab 2020 von der MIPCOM abgekoppelt und schafft damit einen neuen Ausstellungsgrundriss unabhängig vom aktuellen MIPCOM-Grundriss.

- MIPTV wird eine flexiblere Ausstellungszone mit einer Reihe von schlüsselfertigen Ständen präsentieren, die von Reed MIDEM entworfen und ausgeführt werden, und Ausstellern können neue Standplätze angeboten werden.

- Die neuen Standpakete werden in verschiedenen Größen, Gestaltungsmöglichkeiten und Preiskategorien erhältlich sein, so dass die Aussteller maximale Flexibilität haben.

 

Anfang Juli soll es weitere, detaillierte Ankündigungen über die neue MIPTV 2020 geben.

 

 

Das ZDF startet Serienoffensive

Der Sender greift für eine Vielzahl von Formaten tief in die Kasse. Insgesamt steht für neue Serien ein Etat von 200 Millionen Euro bereit.

 

Die Serie "Die neue Zeit" über das Bauhaus in Weimar feierte bei der Canneseries Premiere. Der geplante Dreiteiler "The Wall" thematisiert den Zusammenbruch der DDR vor 30 Jahren. In dem Spionage-Zweiteiler "West of Liberty", suchen ein ehemaliger Stasi-Spitzel und ein CIA-Agent nach einem untergetauchten Whistleblower. Auch die Romanverfilmung von Frank Schätzings Science-Fiction-Bestseller "Der Schwarm", startet im nächsten Jahr. Weitere Projekte sind die Verfilmung von Dörte Hansens Bestseller "Altes Land" und der bereits gedrehte Dreiteiler "Unterleuten". Und das ist immer noch nicht alles. Hinzu kommen ein historischer Spionage-Thriller ("Spy City"), der ab Sommer gedreht wird, ein achtteiliger Thriller ("Shadow Play"), eine bereits fertige Miniserie ("Die verlorene Tochter") sowie die internationale Krimireihe "Liebermann" nach den Romanen von Frank Tallis. Im Winter will das ZDF zudem den in Neuseeland gedrehten Dreiteiler "The Gulf" zeigen.

 

Auch ZDFneo wird demnächst eine Reihe neuer Serien ausstrahlen. So ist der Sender bei "Children of Mars" eingestiegen. Im Mai startet die zehnteilige Serie "Undercover". Im Sommer wird ZDFneo die deutsch-spanische Serie "La Zona" zeigen. Sie verbindet Dystopie mit Horrorelementen und erzählt den Mordfall eines Schmugglers, dessen Leiche Spuren von Kannibalismus zeigt. Im Winter folgt mit "Dunkelstadt" eine Detektivgeschichte mit weiblicher Hauptfigur. Und in der ZDF/BBC-Koproduktion "The Mallorca Files", die gerade gedreht wird, klären eine britische Ermittlerin und ihr deutscher Kollege Mordfälle auf.

 

Disney+ - Ein Fünfjahresplan

 

Disney hat Details zu seinem Videostreaming-Dienst vorgestellt. Disney+ wird vom 12. November an für monatlich 6,99 Dollar zunächst in den USA starten. Später will Disney das Angebot auf Europa ausweiten und anschließend in weiteren Regionen anbieten.

 

Der Konzern zieht seine Filme und Serien bei Konkurrenten wie Netflix ab und bietet sie ausschließlich auf der eigenen Plattform an. Zum Disney-Imperium zählen Lucasfilm mit der Star-Wars-Reihe sowie die Superheldenfilme aus den Marvel-Studios. Disney+ erweitert diesen Fundus durch exklusive Serien mit den Avengers und Star-Wars-Helden. Außerdem will Disney+ alle Staffeln der Simpsons anbieten.

 

Mit 6,99 Dollar im Monat ist Disney+ billiger als das günstigste Abo von Netflix mit seinen 140 Millionen zahlende Kundinnen und Kunden. Disney will in den nächsten fünf Jahren 60 bis 90 Millionen Abonnenten gewinnen.

 

Disney ist nicht der einzige Streaming-Neuling: Auch Warner Media will in den Markt. Das Unternehmen wird ein Einstiegspaket mit Filmen anbieten, außerdem ein Premium-Paket mit eigenproduzierten Programmen. Eine weitere Variante umfasst beide Pakete und außerdem den Zugriff auf das große Filmarchiv von Warner Media.

Auch Apple hat einen Channel mit exklusiven Inhalten angekündigt. Der Konzern verpflichtete für diverse Projekte Hollywoodgrößen wie Steven Spielberg und J.J. Abrams, Reese Witherspoon und Jennifer Aniston.

 

Warner Media CEO John Stankey prophezeit für einige etablierte Betreiber ein stark schrumpfendes Content-Angebot. Die nächsten zwei Jahre dürften eine "beträchtliche strukturelle Verschiebung" auf dem Streaming-Markt bringen.

 

Es sieht so aus, dass ein aktuelles Kräftemessen ansteht und in spätestens zwei, drei Jahren die große Konsolidierung einsetzt. Denn es ist unwahrscheinlich, dass Konsumenten in großer Zahl einen dritten, vierten oder fünften Streamingdienst bezahlen werden.